Freitag, 10. Dezember 2010

between sex and desperation

this is a short passage of something i wrote quite a while ago as part of a bigger project. i just found it and thought you girls might like it...

"Suddenly something caught her attention and made her sit up straight at the edge of the bed. Her body seemed tense, yet she didn’t move. My senses were alert and I tried to see what Luca had seen but there was nothing, not even a fly or a spider or other frighteningly fascinating things. She just sat there with her back turned to me. I wondered if that was a subtle sign for me to leave her alone. I wanted to touch the little freckles on her back, draw my longing on her body, hold her tight and lick the salty dampness off her skin, every inch of it. I wanted to take her in my mouth, bury my face in her erection, play with her swollen flesh, suck and lick and fuck her, make her shiver and watch her come, wait for that moment when she almost smiled in surprise and made that little timid sound that marked the peak of her orgasm, and then after a little while release her and lick her juice off my fingers, and finally collapse at her side.
I didn’t dare to. My head was foggy, my body numb with the image of that ideal moment.
Cigarette. I needed a cigarette.
I swung my feet out of the bed onto the floor and searched the room for my jacket. I was contemplating having a cold shower because my thighs were still burning with the anticipation of an orgasm.
“What are you doing? Where are you going?”
“I need a smoke,” I mumbled to the stack of clothes over Luca’s swivel chair in front of her desk, intently inspecting my immediate surroundings, as if the mental picture of my jacket inside my head was going to make it materialise.
“But I’m not finished with you,” she paused, “yet.”
I turned around in disbelief. Only now did I notice the tears in her eyes. I was puzzled; normally it took a few hours before she got out of the mother-mood but it had only been a few minutes, and now she looked at me seductively with a big grin spreading from one cheek to the other, a solitary tear circumnavigating the left corner of her mouth.
Only she could be sad and horny at the same time. Unpredictable, irresistible.
The seconds passed, our eyes welded together. I licked my lower lip and smiled like Bogey in his best films, slowly walking towards her. My body was drawn to her selfish perfection.
Her upper body was now propped up on her elbows, her head slightly tilted. She looked at me out of the corner of her eyes. I hesitated for a moment. She had pushed all the right buttons but did I really want to give in so easily? Shouldn’t I walk away from her this once and make her want me like I wanted her? There were a million questions buzzing through my head, a million questions and no answers. Only one choice.
She hadn’t moved, the expression on her face was exactly the same. I decided that it wasn’t a good time right now to throw a tantrum about my pride that I had thrown overboard for her a long time ago. The lower part of my body agreed enthusiastically and quickly made its way to the bed before I could change my mind.
“I’m all yours,” I whispered into her ear, not realising how much truth those words contained."

Montag, 6. Dezember 2010

Do You Wanna Do Somethin'...


Ein passender Song. Frohen Nikolaus, die Damen.

Definitely NOT Writer's Block

Ich liebe Sex, wenn er nah ist. So nah, dass mein Herz zittert. Wenn ich die Wärme, die in mir ist, mit Deiner verwechsle. Wenn die Zeit egal ist, das Ziel egal ist. Wenn der Moment das ist, was eine kleine Seligkeit auslöst. Wenn Augen sich in Augen verlieren und Münder sich auf die langsamste, zärtlichste Weise streifen. Wenn Deine kleinste Bewegung einen Laut aus mir hervorzaubert, der Erstaunen gleicht. Wenn meine Fingerspitzen unter Deiner Haut einer vermeintlichen Bedeutung nachgehen und mein Hirn vor synästhetischen Empfindungen schmilzt. Wenn ich Farben spüre, Bilder hinter den Augenlidern habe und mir sicher bin, schöner wird das Leben selten.

Ich liebe Sex, wenn er hart ist. So hart, dass ich denke, ich sollte mich wehren. Wenn ich Deinen Schwanz in mir pulsieren spüre. Wenn ich fühle, wie Du anfängst, schneller zu werden. In mir kristallisiert sich dann ein Gefühl heraus, dass kaum in Worte zu fassen ist, ein gläsernes Rammen entlang einer leuchtenden Bahn. Bis ich schmelze und denke, nicht Du spritzt in mich, sondern ich an Dir entlang. Ich genieße die Schwere, mit der Du auf mir liegst. Deine Größe, wenn Du mich von hinten fickst und Dich einfach auf Deinen Armen abstützen kannst. Ich werde nass, wenn ich an Deinen Fingern lecke und alles in mir wird unermesslich geil, wenn ich Deinen Schwanz sehe, wie er in mich stößt. Ich warte darauf, dass Du Dir mit zwei Fingern in den Mund fasst, um Dich oder mich mit Spucke zu benetzen.

El Chileno oder Wie es Besser Nicht Wäre

1
„Si.“ sagte Sophie, als der Chileno neben ihr Platz nahm und fragte, ob sie Spanisch spräche. Eine dreisprachige Konversation fing an, sich um sie zu weben. Sie saßen vor einem Zirkuszelt, rot und gelb gestreifter Baldachin. Sie lachten und verloren sich aus den Augen. Als Sophie ging, nahm sie von dem Chileno Abschied. Sie ging zu ihm. 1,80m in Hotpants und T-Shirt mit weitem Rückenausschnitt. Sie setzte sich neben ihn. Er war in ein Gespräch mit einem Amerikaner verstrickt, der Dr. Love hieß. Dr. Love aus der Bronx. Dr. Love beschied dem Chileno und Sophie, sie müssten sich umarmen, „In the US we say goodbye like that. We hug. Hug!“ und sie umarmten sich, lachend. Der Chileno war groß. Ein 1,90 Indio.

Ein Date später fassten sie sich an. Der Chileno wollte, dass Sophie ihn viel anfasste. Sophie gefiel das. Großen Mädchen gefällt Bestimmtheit. Große Mädchen müssen im Leben häufig bestimmt sein, weil sie niemals süß sind. Nie niedlich. Von daher fasste Sophie den Chileno gern an. Diesmal küssten sie sich auch. Nicht zögernd und nicht kurz. Sie küssten sich hart, mit unglaublich tiefer Zunge und nass. Nicht feucht, nass. Grinsend wischte sich Sophie jedes Mal nach einem Kuss das Kinn ab. Ob sie es mochte, fragte sie sich nicht. „Bei so vielen Menschen auf der Welt gibt es so viele Arten, zu küssen. Diese ist eine davon.“ dachte sie sich und ging.

Ein verpasstes Treffen und ein Wochenende später trafen sich der Indio mit den langen Haaren und Sophie wieder. Sie saßen in einer Strandbar und er erzählte lustige Geschichten auf Deutsch, während sie irgendwie befangen war. In der zweiten Bar küssten sie sich wieder und er fing an, ihre Beine zu streicheln. Sophies geliebte Sommerbeine. In Liegestühlen küssten sie sich so heftig, dass Sophie begann, sich Sorgen zu machen, ob sie die anderen Gäste kompromittierten.

Sie gingen auf ein Oberdeck, das verlassen war. In der hinteren Ecke vor einer Wand lagen Polster, auf denen sie sich auf ihn setzte. Sie fing an, sich an ihm zu reiben, während er mit seiner Zunge in ihr Ohr stieß. Er umgriff sie und ließ seine raue Hand in sie gleiten. Sie war nass. Er war allumfassend, überall und bevor sie sich Gedanken machen konnte, ob es ihr gefiel, spürte sie seine Finger in ihrem Arsch. Es gefiel ihr. Im Gegensatz zu seinem Kakao-Körper war sein Schwanz schwarz. Sie war überrascht. Er fing an, sie und sich gleichzeitig anzufassen. Sophie sagte, ohne es sagen zu wollen: „Ich will.“ „Qué quieres?“ sagte er. „Dich,“ sagte sie, „in mir“. Es war ein so befriedigender Wunsch und es war so erfüllend, dass sie ihn ausgesprochen hatte, dass ihr die gemeinsame Rückfahrt zu ihr nach Hause nichts ausmachte.

2
Sophie und der Chileno fuhren durch einen nächtlichen Sommer. Sein Rücklicht ging nicht. Ihr Vorderlicht auch nicht. Zusammen wären sie ein Fahrrad, dachte sie. „Ist das da vorn der Boxhagener Platz?“ fragte der Chileno in seinem stark akzentuierten Deutsch. „Ja,“ sagte sie, „wir sind bald da.“

Sophie ging die Treppe hoch und schloss die Tür auf. Der große Mann war hinter ihr, lautlos. In der Wohnung setzte er sich aufs Sofa und wollte kein Wasser trinken. Sie schon. Sie war nervös. Er kam zu ihr rüber und beugte sich über sie, küsste sie mit dieser tiefen Zunge, die ihr schon zur Gewohnheit geworden war. Mit seinem Gewicht drückte er sie nach hinten aufs Bett. Sophie mochte das.

Er fing an, sie unter dem Rock zu streicheln. Seine Hand zog ihre Unterhose zur Seite und bahnte sich ihren Weg in sie hinein. Es war gut, es war sehr gut. Sie zogen sich aus. Beide waren jetzt nicht mehr lautlos, sie hörte sich stöhnen und ihn keuchen. Nichts war langsam. Der Chileno wusste genau was er wollte. Er wollte kommen. Er fingerte sie weiter, während sie sich über ihn beugte und ihm in die Oberschenkel biss. Ihre Zunge fuhr über die Innenbeuge seiner Beine, so nah, so nah. Er fing an, auf Spanisch mit ihr zu sprechen: „me encanta tu lenguita. Chúpalo!“ Froh, dass sie ihn verstand, nahm Sophie den schwarzen, weichen Schwanz in den Mund. Sie wunderte sich ein wenig, dass er nicht hart war und leckte dann weiter. Er schob sie weiter nach unten und nahm seinen Schwanz selbst in die Hand. In diese raue Hand. Sie leckte seine Eier, folgte seiner schnellen, harten Hand mit ihrer Hand, ging tiefer und tiefer.

Fand sie es gut? Die Antwort verlief sich in einer Folge von hektischer Aktion. Er hämmerte und hämmerte und sie fing an, die Dinge nicht mehr zu verstehen. War das wirklich sie, die da hinter diesem Riesen mit der Kakaohaut hockte, ihm den Sack leckte, während er seine Beine in die Luft streckte? War es erotisch, dass seine Füße sich verkrampften, seine Muskeln, in dem Zwang, kommen zu müssen? Wollte sie sich seine gesammelte Spucke in ihren Mund gleiten lassen? Nein, dachte sie, nein. Das war ekelhaft. War es nach einer halben Stunde immer noch sexy, hart mit der Hand gefickt zu werden? Warum kam er nicht? Warum war sein Riesenschwanz immer noch weich? Roch er wirklich so schlecht im Intimbereich, dass sie auf keinen Fall in die Nähe seines Afters kommen wollte? Sophie dachte: „Porno. Das hier ist ganz klar Porno,“ und fragte sich zum ersten Mal an diesem Abend sehr bestimmt: „Will ich Porno machen? Beim ersten Mal?“

Nach unermesslich langer Zeit kam er, ihr ins Gesicht, sich auf den Bauch. Sie sackten beide stöhnend zusammen, Sophie größtenteils aus Erschöpfung. Der Sturm war vorbei. Sophie schloss die Augen.

Der Chileno fing an, sie zu streicheln, ganz sanft. Seine Füße streichelten ihre Füße. Ihre Körper passten sehr gut ineinander. Als er ihre Brüste anfasste, reagierte sie. Er mochte ihre Hüfte, „tu cintura“, ihren Arsch, „tu culo“, ihre Brüste, „tus tetas“, ihre Muschi „tu coñito“. Ihr gefielen seine Worte, sie umstrichen ihre heißgefingter Muschi mehr als alle Härte zuvor.

Sie drehte sich zu ihm, um ihm in plötzlicher Zärtlichkeit einen Kuss zu geben. Er schob wieder seine fleischige, nasse Zunge in ihren Mund. Sie dachte, „nein, diesmal mit Gefühl, bitte.“ Sie versuchte es mit Gefühl. Er schob seine fleischige, nasse Zunge in ihren Mund. Und dann? Und DANN? Fing er an, sich am Schwanz anzufassen und schob sie in Richtung seines ambivalent riechenden Schritts. „Oh nein“, dachte sich Sophie, „oh nein, mein Lieber." Und mit diesem Gedanken fing sie an, etwas zu sagen, über morgen. Er fing auch an, zu reden, darüber, dass er doch noch... nach Hause... Arbeit. Sie dachte sich: "Gott sei Dank", lachte ihn aus, als er in der Tür noch einen Kuss wollte und schloss selbige mit Nachdruck und ein bisschen mehr als nur ein bisschen Ekel.