Donnerstag, 26. November 2009

latino lessons 2

er hatte es dann also geschafft, er war mich besuchen gekommen und ich saß in meinem wohnzimmer während er irgendeine geil riechende scheiße in der küche kochte. männer, die kochen, wollen danach sex. das weiß "frau". genau das gleiche wie mit dvd-abenden.. alles mist. aber vielleicht denken die, dass wir das nicht wissen. oder sie denken, dass wir es wissen und sehen es dann als freifahrtsschein für hemmungslosen sex.
der kam dann auch.
das alter war vergessen. seine freundin auch. ich kann es leider nicht auf meine schwanzgeilheit schieben, dass ich ihn wollte, sondern vielmehr auf den gottverdammten seelenstrom, den wir durch unsere ganzen gesten austauschten, die art, wie ich seine hände massieren durfte und wie er mich ein und ausatmete, als ich mich zu ihm legte.
verlieben wollte ich mich nicht. zu viele faktoren, die es kompliziert machen. aber sex ohne liebe. bin ich vielleicht noch zu spießig für. who knows.
dann er zu mir: "liebst du mich?", beim ausziehen. ich stocke und schlucke und bin unvorbereitet und sage "ich hoffe nicht". und wir machen weiter. versuche nicht zu denken,versuche alles abzuschütteln, de gehirn-maltertierenden exfreund, die mama mit dem mahnenden zeigefinger, die eigene moralvorstellung. alles weg und verschwinden lassen im fick.
und er macht sex wie er vorher gegessen hat. nur diesmal bin ich auf seinem teller und er möchte mich verschlingen mit allem, was er hat,stößt mich fest, immmer wieder in allen erdenklichen stellungen.
kommen soll er in mir nicht, er beugt sich über mich und wichst sich beim anblick meines arsches von hinten einen und spritzt mir den rücken komplett voll.
danach sagt er mir, dass er sich wünschen würde, mehr schwanz zu haben, damit er es mir hätte besser besorgen können und dass er nicht gedacht hätte, dass ich so gerne ficke.
ich bin erschöpft, mein gehirn und mein körper versucht, den input zu verarbeiten. ich dusche kurz.
er bleibt über nacht. und das ankuscheln an seinen gemütlichen körper beim einchlafen gibt mir irgendwie mehr als das spektakel davor. vielleicht bin ich doch eher für blümchensex gemacht.

Sonntag, 1. November 2009

Zurück zu mir?

Aufregung. Immernoch dreht sich alles. Wo bleib ich? Und was mach ich hier? Nach einem Monat latenter Anspannung, in dem keine Grenze unüberwindbar schien, komme ich nach Hause und versuche, mich zu spüren... Ich sehne mich nach Nähe, nach Berührungen und danach, mich treiben zu lassen. Ich habe es schrecklich vermisst, nackte Haut auf meiner zu spüren, ganz in meinem Körper zu sein, mich verwöhnen zu lassen. Und sobald ich angekommen bin, verschlingt mich mein Freund mit Blicken. Ich habe ihm genauso gefehlt. Er zieht mich immer wieder an sich mit diesem verliebten Verlangen, dass durch seinen ganzen Körper dringt. Ich lasse mich in seine Arme fallen und küssen und meine Beine werden ganz schwer und ich merke, wie nur noch ein Gefühl übrig bleibt: Müdigkeit. Seine Hände auf meinem Körper kommen mir vor wie schnurrende Katzen an einem Türrahmen. Ich kann sie kaum spüren. Meine Hüfte, mein Bauch, meine Brüste, alles erscheint mir schlaff und unbeweglich. Er windet sich um mich und streichelt jede Stelle meines Körpers als sei sie unwiderstehlich. Ich selbst bin wie unbeteiligt. Jede meiner Bewegungen wirkt abwesend, als gehöre mein Körper jemand anderem. Und es macht mich traurig. So oft habe ich diese Momente hergesehnt. So oft lag ich alleine da und konnte mich vor Lust kaum halten. Und jetzt? Ich fühle mich unsexy. Das einzige, was ich an meinem Körper spüre sind Hunger und Durst und einen Bauch, den ich nicht mag, und zu enge Hosen und Brüste, die mir nie hässlicher vorkamen... Und mein Freund, der solche Lust auf mich hat, war wahrscheinlich einfach nur zu lange ohne Sex. Genau wie ich.